{"id":77,"date":"2015-04-11T15:35:19","date_gmt":"2015-04-11T13:35:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.isamaus.de\/?p=77"},"modified":"2015-04-12T17:14:30","modified_gmt":"2015-04-12T15:14:30","slug":"etappe-09-pfullendorf-nach-ueberlingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.isamaus.de\/?p=77","title":{"rendered":"Etappe 09 &#8211; Pfullendorf nach \u00dcberlingen"},"content":{"rendered":"<p>Auf zur letzten Etappe f\u00fcr diesen Trip. DieWetteraussichten waren vielversprechend. Leicht bis stark bew\u00f6lkt und nicht allzu warm. So lief ich von meriner Unkunft bis zum Flughafen in Pfullendorf. Ich wei\u00df nicht wie fertig ich ausgesehen habe, denn dort hielt eine \u00e4ltere Dame im Gel\u00e4ndewagen und fragte ob sie mich mitnehmen soll. Ich verneinte und lief weiter.<\/p>\n<p>Leider ging der Weg heute nicht nur durch Wald und Feld, sondern auch \u00f6fters an der Stra\u00dfe entlang. Das empfand ich doch als etwas unangenehm, weil es keinen Rad- oder Wanderweg gab. Ich musste also direkt am Stra\u00dfenrand laufen. Da ich in Sigmaringen leider keinen Pilgerstempel bekam, war ich froh als ich auf den Ramsberg geklettert war und dort in der Kapelle ein Stempeln auf mich wartete. Hier pausierte ich dann auch ein halbes St\u00fcndchen um danach meinen Weg fortzusetzen.<\/p>\n<p>In Taisersdorf konnte ich, wie schon am Vortag, die Alpen am Horizont erkennen. Dieses Mal nicht nur als schemenhafte Gebilde sondern schon ziemlich deutlich. Nach Taisersdorf kam ich am Denkmal der beiden DHL-Piloten vom Flugzeugungl\u00fcck 2002 vorbei. Noch ein St\u00fcck an der Stra\u00dfe, dann durfte ich endlich \u00fcber einen Feldweg und wieder in den Wald abbiegen. Es ging einen kleinen Fu\u00dfweg immer bergab. So landete ich in Owingen.<\/p>\n<p>Jetzt hatte ich die schw\u00e4bische Alb hinter mir und es war nicht mehr weit bis \u00dcberlingen. Ich war auch echt froh. Meine F\u00fc\u00dfe brannten und ich hatte das Gef\u00fchl, dass meine kleinen Zehen in keiner guten Verfassung waren. Es half aber alles nichts. Ich musste ja trotzdem irgendwie nach \u00dcberlingen. Mir kam es vor als ob ich nur im Schneckentempo vorw\u00e4rts komme. Am Golfplatz vorbeigekrochen, den Feldweg hinunter, unter der B31 hindurch und dann\u2026<\/p>\n<p>Das Ortsschild von \u00dcberlingen! Ich hatte es geschafft. Nach \u00fcber 160km und 6 Tagesetappen endlich am Ziel.<\/p>\n<p>Oder doch nicht? Nein noch nicht ganz. Ich hatte mich mit meinem Mann an der Strandpromenade verabredet. Also doch noch 2km den Berg hinunterschleppen. Zu allem \u00dcberfluss fing es auch noch an zu regnen. Ich verstaute meinen Rucksack im Schlie\u00dffach und machte mich erleichtert auf das letzte St\u00fcck zum See. Einen Pilgerstempel wollte ich ja auch noch. Leider hatte es im M\u00fcnster keinen Stempel. So setzte ich mich in ein Eiscaf\u00e9 an der Uferpromenade unter eine Markise und genoss erst einmal einen Cappuccino. Mein Smartphone offenbarte mir dann, dass es Pilgerstempel in der Touristeninfo oder in der Jodok-Kapelle gibt. Die Touristeninfo war nat\u00fcrlich zu. Nachdem ich mir den Schl\u00fcssel f\u00fcr die Kapelle abgeholt hatte, stelle ich fest, dass es auch hier keinerlei Stempel gab. So zog ich ohne Stempel wieder ab.<\/p>\n<p>Mein Mann parkte zuf\u00e4lligerweise gegen\u00fcber der Kapelle auf der Stra\u00dfe. Ich war froh nicht mehr viel laufen zu m\u00fcssen. Nach einem weiteren Cappuccino und nachdem wir den Rucksack geholt hatten, fuhren wir in unserem neuen R4 Spa\u00dfmobil nach Hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf zur letzten Etappe f\u00fcr diesen Trip. DieWetteraussichten waren vielversprechend. Leicht bis stark bew\u00f6lkt und nicht allzu warm. 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